Persönliches

Ich habe mehr als ein halbes Leben lang Psych-Werkzeuge erlernt und wenn notwendig auch erfunden, um Menschen, Familien, Paare, Teams und Unternehmen bestmöglich zu unterstützen.

Damit diese Techniken optimalen Nutzen bringen, braucht es jedoch unsere Kommunikation und damit Sie und mich als Persönlichkeiten, die für einen bestimmten Zeitraum zusammenarbeiten. Ich sehe mich dabei als "Assistenz der Geschäftsleitung": Sie bestimmen, wohin Sie gehen wollen, ich stelle Ihnen dafür mein umfassendes psychologisches Spezialwissen zur Verfügung.

Ob die "Chemie stimmt", merken wir am einfachsten direkt bei einem unverbindlichen Infogespräch: Kontakt

Meine Geschichte

1964 wurde ich in NÖ geboren, in meiner Volksschulzeit schwankte ich zwischen drei Berufswünschen: Bücher schreiben, Schatzsucherin werden oder ein Unternehmen gründen (siehe Bild rechts). Glücklicherweise habe ich nun den Beruf, der all diese Bereiche integriert: Ich schreibe leidenschaftlich gern und oft mit Erfolg, ich suche und finde die Schätze in Menschen und habe im selbständigen Teil meines Berufslebens natürlich ein (Einpersonen-)Unternehmen zu führen.

Eigentlich kam ich nach Wien, um Lehramt (Mathematik + Bildnerische Erziehung) zu studieren, eher zufällig landete ich bei der Psychologie. Auch nach Abschluss des Studiums war meine berufliche Entwicklung nicht zielorientiert, sondern (scheinbar) spontan und entsprechend vielfältig. Seit 2002 habe ich mich zunehmend auf das Trauma- und Emotionsthema spezialisiert, doch das wurde mir erst im Jahr 2007 im Gespräch mit einem Kollegen wirklich bewusst. Mein Engagement gilt seither gezielt der effektiven und effizienten Unterstützung von Menschen beim Thema Emotionsregulation, dem authentischen und zugleich nützlichen Umgang mit Gefühlen - bei sich selbst und in der Kommunikation mit anderen.

Diese späte Erkenntnis ist übrigens mit ein Grund dafür, dass ich seit 2009 KollegInnen bei ihrer Praxisgründung oder -erweiterung durch Vorträge, Coachings und einem Fachbuch ("Ethisches Marketing in Psychologie und Psychotherapie" Kernstock-Redl, Schultheiss, Stühlinger. Springer 2012) unterstütze. Es muss ja nicht jede/r alle (meine!) Fehler selber machen. Ich hätte mir liebend gern einige kosten- und zeitintensive "leere Kilometer", diese unnötige "Selbsterfahrung" auf dem Weg zu meinem beruflichen Erfolg erspart (www.empfehlungskultur.at).

Gefühlsmanagement und Emotionale Kompetenz - das braucht das präzise und achtsame Erkennen, Klären, Analysieren und Benennen von Mustern und Strukturen, von systemischen Sinnzusammenhängen, den Ursachen und Zielen von Verhaltensweisen, Emotionen oder Symptomen. Es geht um das "Sehen", "Verstehen" und "Akzeptieren" von Dynamik und Logik dahinter. Und dann folgen möglichst nachhaltige Schritte der "Veränderung": konkrete Ideen und alltagstaugliche Lösungen (die 4 Schritte der Problemlösung nach Paul Innerhofer, MTM). Bei alldem kann ich meine GesprächspartnerInnen präzise assistieren und Neues möglich machen.

Die intensiven Momente der Kommunikation, wo ich die Ehre habe, Menschen zu begleiten, ihnen Inspiration und Stütze zu sein und damit neue Wege zu eröffnen, sind mein höchstpersönlicher Gewinn und der Grund, wieso ich meinen Beruf so gern ausübe. Und natürlich, weil ich damit gutes Geld verdiene 😉, denn psychologische Unterstützung ist nützlich und daher wervoll.

Daneben war ich 15 Jahre ehrenamtlich im Berufsverband Österreichischer PsychologInnen BÖP aktiv und habe die Sektion Traumapsychologie mit gegründet. Ich sehe den Berufsverband als wichtige Plattform für Vernetzung. Und mein Engagement war mein aktiver Beitrag zur Präsentation des Nutzens, den Psych-ExpertInnen für gesellschaftliche und persönliche Problemlösung bieten können.

Was mich am Thema Gefühlsmanagement so fasziniert, ist etwas, das auch Sie mit Sicherheit schon erlebt haben: Viele Schwierigkeiten entstehen, weil wir Menschen von Emotionen überflutet werden, sie zu spät erkennen, sie ganz verdrängen, sie destruktiv und unkontrolliert "hysterisch" oder "cholerisch" ausleben. Menschen, Beziehungen, Familien, ja ganze Betriebe leiden, lassen sich manipulieren und anstecken, manche gehen daran sogar zugrunde. Glücklicherweise konnte ich jedoch auch oft miterleben, wie neue Verhaltensweisen, Analyse-, Denk- und Wahrnehmungsstrategien das verhindern und grundlegend verändern können. Die Regeln, denen Gefühle folgen, sind beeindruckend logisch, sie folgen ihren ganz eigenen "Naturgesetzen". Genau das interessiert mich immer mehr und beeindruckt mich jeden Tag aufs Neue.

Nun bin ich 55+, lange verheiratet und Mutter von zwei mittlerweile Erwachsenen - was mich alles außerordentlich glücklich macht, wann immer ich daran denke. Zu meinen liebsten Freizeitbeschäftigungen gehört das Schreiben - das ich derzeit wieder vermehrt beruflich nutze - und das Praktizieren von japanischen Kampfkünsten, die ohne Kampf auskommen (Iai-jutsu 1. Dan, Naginata 3. Kyu). Es formt Körper, Seele und Geist gleichermaßen, hält lebendig, dient eindeutig und in vielerlei Hinsicht der Balance. Es hilft, persönlich und beruflich Kraft, Gelassenheit und Präsenz zu wahren. Psychohygiene pur. Zumindest arbeite ich daran nach dem schönen japanischen Motto Kai-zen: aus Fehlern lernen, morgen ein wenig besser, ein wenig weiter als gestern sein...

Die erste Idee von Selbständigkeit

Fotocredit: privat

Iai-Jutsu - japanische Kampfkunst ohne Kampf

Fotocredit: Udo Feldmann